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Ausschreibung - Klimafonds des Auswärtigen Amts

River landscape in the German-Dutch border region

River landscape in the German-Dutch border region, © INTERREG

25.03.2022 - Artikel

Das Auswärtige Amt fördert Umwelt- und Klimaschutzprojekte in Ländern, die eine Schüsselrolle im internationalen Klima- und Umweltschutz einnehmen und/oder von Klimawandelfolgen und Umweltdegradation in besonderer Weise betroffen sind. Dazu zählt auch Vietnam.

Was ist unter dem Klimafonds des deutschen Außenministeriums zu verstehen?

Das Auswärtige Amt fördert Umwelt- und Klimaschutzprojekte in Ländern, die eine Schüsselrolle im internationalen Klima- und Umweltschutz einnehmen und/oder von Klimawandelfolgen und Umweltdegradation in besonderer Weise betroffen sind. Dazu zählt auch Vietnam.

Die Projekte sollten in erster Linie für Wissenstransfer und Handlungsmotivation sorgen und alle relevanten Beteiligten einbeziehen. Entsprechende Projekte können zum Beispiel in Form von Workshops, Podiumsdiskussionen, Fortbildungsveranstaltungen/Webinaren, wissenschaftlich begleiteten Umweltschutzaktionen, Risikoanalysen, Vernetzung von Think Tanks oder eines Austauschs mit deutschen Expert*innen erfolgen. Grundsätzlich sollte der Kostenrahmen von Projekten zwischen 10.000 und 50.000 € liegen. Möglich ist auch die Bündelung mehrerer, unterhalb dieser Schwelle liegender Kleinstprojekte zu einem Gesamtprojekt mit Rahmenkonzept.

Welchen inhaltlichen Fokus sollen die Projekte haben?

Die Projekte sollen einen Schwerpunkt auf die Implementierung von Klimaschutz (s. Beschlüsse der COP26) und Artenschutz (s. UNCBD COP 15) legen. Neben der Emissionsminderung sollen die Anpassung an den Klimawandel (häufig durch Biodiversität schützende, naturbasierte Ansätze) und der Umgang mit Schäden und Verlusten mitgedacht werden. Veranstaltungen im Bereich Natur- und Artenschutz können z.B. betreffen: Vernetzung, Integration von Naturschutz in öffentliche Planungsvorhaben, gesunde Koexistenz von Menschen und Wildtieren, Nachhaltigkeit traditioneller Bräuche o.ä. .

Einen Mehrwert bringen Projekte v.a. dann, wenn Synergieeffekte zwischen Klima-, Umwelt-, Natur-, Arten- und Wasserschutz hergestellt werden können, die einen Beitrag dazu leisten, typisches Silo-Denken zu überwinden.

Welche Zielgruppen sollen angesprochen werden?

Zielgruppen sind neben Entscheidungsträger*innen gerade auch nichtstaatliche Multiplikator*innen, z.B. aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Wer kann eine Förderung aus dem Klimafonds beantragen?

In Vietnam registrierte Organisationen (Institute, NGOs, Think Tanks o.ä.) können eine Förderung beantragen.

Unter welchen Umständen ist eine Projektförderung nicht möglich?

Projektvorschläge dürfen keinen alleinigen Schwerpunkt im Bereich Energie (z.B. Erneuerbare Energien/Energieeffizienz) haben. Ausgeschlossen von einer Förderung sind reine Beschaffungsmaßnahmen und gesellschaftliche Veranstaltungen ohne direkten Projektbezug. Eine Förderung ist auch dann nicht möglich, wenn Sie mit dem Projekt schon vor Eingang der Genehmigung zur Förderung durch das Auswärtige Amt begonnen haben. Um pandemiebedingte Projektabsagen zu vermeiden, müssen Sie Ihr Projekt so konzipieren, dass dieses nicht nur physisch, sondern auch virtuell durchgeführt werden kann. Bitte beachten Sie auch, dass das Projekt spätestens bis zum 31.12.2022 abgeschlossen sein soll.

Welche Unterlagen müssen für einen Förderantrag eingereicht werden?

Bitte reichen Sie folgende Unterlagen in deutscher oder englischer Sprache ein:

  • Unterschriebenes Antragsformular
  • Detaillierte Beschreibung des Projekts einschl. Angabe der Projektziele und der konkret geplanten Maßnahmen und Aktivitäten
  • Finanzierungsplan

Wie kann der Antrag gestellt werden?

Bitte senden Sie die oben genannten Unterlagen an folgende E-Mail-Adresse: wi-10@hano.diplo.de

Gibt es eine Frist zur Antragstellung?

Anträge müssen spätestens bis zum 20. April 2022 gestellt werden.

Wie geht es danach weiter?

Die Botschaft wird zunächst prüfen, ob die eingegangenen Projektvorschläge die oben beschriebenen Voraussetzungen erfüllen. Die Vorschläge werden anschließend an das Auswärtige Amt weitergeleitet, das entscheidet, ob eine Förderung möglich ist oder nicht. Nach Abschluss der Prüfung durch das Auswärtige Amt wird die Botschaft die Antragsteller*innen, deren Projektvorschläge eine Förderzusage erhalten haben, entsprechend informieren.

Antragsformular

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